
Insulinpumpen Hacker
Der IT-Sicherheitsexperte Jay Radcliffe fand nach eigenen Tests bei Insulinpumpen Schwachstellen, wodurch Hacker die Möglichkeit bekommen die an Mediziner gesendeten auf Bildschirmen sichtbaren Blutwerte zu manipulieren. Dies hätte für Diabeteskranke wenn sie dadurch zu wenig oder zu viel Insulin bekommen würden möglicherweise tödliche Folgen.
Glücklicherweise wurden scheinbar die von Radcliffe gefundenen Lücken noch nicht ausgenutzt , aber da auch immer mehr andere medizinische Überwachungsgeräte ihre Daten über das Netz zum Arzt senden, bleibt ein Restrisiko.
Die Gefahr, eines solchen Angriffs dementieren die Gerätehersteller und verweisen darauf, dass nur Sicherheitsexperten der IT- Branche in der Lage wären, die Schwachstellen zu erkennen und auszunutzen,dies sei somit einem gewöhnlichen Hacker gar nicht möglich. Jay Radcliffe ist hier trotzdem weiter mulmig zumute, da er selber Diabetiker ist weiss er ganz genau wie wichtig es ist sich auf medizinische Geräte verlassen zu können die uns manchmal aktiv am Leben erhalten sollen. Hier sollte sicherlich weiter getestet werden ob sich die akuten Schwachstellen bei anderen Medizingeräten auch finden lassen.
Bildquelle: Thomas Siepmann / pixelio.de


Maika
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