Wann zahlt die Krankenkasse die Kosten?

Krankenkassen

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Krankhafte Fettleibigkeit, auch Adipositas genannt, birgt viele Krankheiten. Ein Schlaganfall oder Herzinfarkt kann sehr schnell die Folge von hohem Übergewicht werden. Die Lebenserwartung wird drastisch gekürzt und Depressionen sind nicht selten. Die häufigste Erkrankung ist Diabetes. Durch den hohen Fettanteil im Körper werden die Kalorien zum Feind vom Stoffwechsel. Die Zuckerwerte erhöhen sich rasend und Insulin ist der letzte Ausweg um Diabetes in den Griff zu bekommen. Um Adipositas zu verringern, ist der letzte Ausweg eine Operation.

Bei solch einer Operation wird der Magen verkleinert, ein sogenannter Magenbypass. Die Gewichtsabnahme ist deutlich schneller als bei einer normalen Diät. Diabetes, an dem adipöse Menschen leiden, bessert sich sichtbar. Medikamente werden nach der Abnahme von Gewicht meist nicht mehr benötigt.

Solch eine Operation ist natürlich sehr teuer. Damit Krankenkassen diese Kosten übernehmen, müssen einige, nachweisbare, Selbstversuche zum Abnehmen stattgefunden haben. Ein Nachweis muss erbracht werden, dass Diabetes geheilt werden kann und auch andere schwerwiegende Krankheiten durch den Gewichtsverlust verhindert werden. Die Krankenkassen erwarten eine ärztliche Prüfung, dass solch eine Operation lebensnotwendig ist. Der Nachweis, dass in vielen Fällen die Kosten bei Diabetes langfristig der Krankenkasse erspart bleiben. Dann übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Die Krankenkassen zahlen nicht, wenn eine Diät nicht in Anspruch genommen wird, um das Gewicht zu reduzieren. Oder das Übergewicht keine schweren Krankheiten nach sich zieht. Dann muss der Patient die Kosten selber tragen.

Bildquelle:  Andreas Morlok  / pixelio.de

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